Die Grüne Jugend Hannover erneuert Ihre Forderung nach einem Stopp des Ausbaus des Südschnellweges

 

Der Südschnellweg soll von 14m auf beinahe 26m Breite mit autobahnähnlichen Verhältnissen verbreitert werden – und das ohne Infrastruktur für Fahrradfahrer*innen. Abgesehen von der autobasierten Planung dieses Projektes, torpediert diese verkehrspolitisch rückständige Idee alle Ziele zum Wohle des Klimas, indem sie den Individualverkehr im PKW-Bereich und damit CO2-Emissionen weiter ankurbelt und dabei auch noch 13h Fläche des Landschaftsschutzgebietes Leinemasch – dies entspricht einer Fläche von 18 Fußballfeldern – dem Erdboden gleich macht.

 

Wir von der Grünen Jugend Hannover fordern nach wie vor ein überarbeitetes Konzept zum Projekt, welches den Fokus auf alternative Infrastrukturen für den ÖPN- und Fahrradverkehr legt und zeitgleich geeignete Maßnahmen zur Reduktion des Verkehrsaufkommens vorlegt, um eine noch angespanntere Verkehrssituation zu vermeiden. Dieses Konzept muss zugleich ohne die großflächige Rodung von Bäumen und der Zerstörung der Leinemasch auskommen!

 

Wir befürworten zudem ausdrücklich die eingereichte Klage gegen den Ausbau des Südschnellweges und verstärken unser Engagement gegen das Projekt, indem wir die Initiative „Leinemasch BLEIBT“ unterstützen.

 

Leon Flores Monteiro, Sprecher der Grünen Jugend Hannover dazu: „Wir stehen mit dem Klimawandel vor der größten Herausforderung der Menschheitsgeschichte und dennoch schaffen wir es nicht, alle nötigen Hebel zur Verhinderung dieser Katastrophe in Bewegung zu setzen. Der Ausbau des Südschnellweges ist eines von vielen Projekten, die die Pariser Klimaschutzziele konterkarieren und ein schlechtes Licht auf die Klimapolitik Deutschlands werfen. Gerade mit Blick auf die neuen Mehrheitsverhältnisse, die sich durch die vergangenen Wahlen ergeben haben, erfordert es eine Neubewertung dieses Ausbaus – trotz des Planfeststellungsbeschlusses!

 

Inga Bögershausen, Sprecherin des Grünen Jugend Hannover fügt hinzu: „Es kann nicht sein, dass immer noch hohe Investitionen in klimaschädliche Projekte, zu denen auch der Ausbau des Südschnellweges gehört, gesteckt werden. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir in die Zukunft investieren, damit auch zukünftigen Generationen ein gutes Leben ermöglicht werden kann. Ein Ausbau des Südschnellweges gehört hier nicht dazu!“

 

Bei Rückfragen sind unsere Sprecher*innen unter folgenden Kontaktdaten zu erreichen:

Leon Flores Monteiro: +49 162 2162039 / leonfloresmonteiro@gj-hannover.de

Inga Bögershausen: +49 176 45825433 / ingaboegershausen@gj-hannover.de