Bei bestem Wetter und mit vielen neuen Gesichtern machte sich die Ortsgruppe der Grünen Jugend Hannover am letzten Freitag auf den Weg zum diesjährigen Ortsgruppen-Seminar nach Katensen. Mit Zug, Bus oder Fahrrad trafen die einen am späten Nachmittag, die anderen abends nach der Fridays For Future Fahrraddemo alle in dem kleinen Ort am Rande der Region Hannover ein. Nachdem sich die Suche nach einem geeigneten verfügbaren Tagungsort als schwieriger  herausgestellt hatte als erhofft, war die positive Überraschung über unsere Unterkunft umso größer. In der voll ausgestatteten Küche wurde am Abend das erste Mahl zubereitet– natürlich vegan und vorzüglich lecker. Nach einer Runde Wikingerschach auf dem großzügigen Gelände war Zeit für einen kleinen Verdauungsspaziergang durch die Felder, bei dem die ersten interessanten Gespräche geführt und die Gelegenheit zum näheren Kennenlernen geboten wurden. Im Anschluss daran, stand die Vorstellung der GJH-Strukturen, wie den Arbeitskreisen und verschiedenen Gremien, auf dem Programm. Besonders zu den AKs gab es angeregte Diskussionen und verschiedene Vorschläge, die dann am nächsten Tag noch weitergeführt und verfolgt wurden. Nach einer sehr amüsanten Runde „Dreimal darfst du raten“, bei der so einige neue Definitionen verschiedenster Begriffe erfunden wurden, haben wir den Freitagabend bei Lagerfeuer ausklingen lassen.

 

              

 

Trotz des nach hinten verschobenen Frühstücks (von inhumanen 8 Uhr auf immerhin 9 Uhr), war die Gruppe am Frühstückstisch deutlich kleiner als noch am Abend. Aber alles kein Problem, denn bei unserem ersten Workshop von Timon zum Thema Drogen(legalisierung) waren dann alle wieder voll dabei. Die umfangreiche und vielfältige Behandlung des Themas, ermöglichte eben solche Diskussionen zur Thematik. Nach dem Mittagessen und einem längeren Spaziergang bzw. ausgiebigem Fußballspiel, folgte ein Workshop zur Energiewende in der Region Hannover von Hauke, der uns allen die Dringlichkeit und Notwendigkeit des Handelns vor Augen führte. Den Abschluss an Workshops bot Anna mit ihrem Vortrag „Periods are Political“, in dem die Stigmatisierung der Menstruation kritisch beleuchtet wurde. Werwolf, eine zweite Runde „Dreimal darfst du raten“ und Psycho brachten den Tag und das Seminar am Samstagabend zu einem gelungenen Ende.

Am Sonntag galt es dann noch alles aufzuräumen und nach einer positiven und konstruktiven Feedback-Runde den Rückweg anzutreten.

Fazit: Ein spannendes und entspanntes Wochenende mit supercoolen Menschen, das schnellstmöglich wiederholt werden sollte!                                                                                                (von Sophie Sendrowski)