Die GRÜNE JUGEND Hannover solidarisiert sich mit der Seebrücke Hannover
und fordert die Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen im Rat der Stadt
Hannover auf, endlich dem Antrag der Gruppe Piraten/ Die Linke
zuzustimmen und die Stadt Hannover zum sicheren Hafen für Geflüchtete zu
erklären.

Mariel Reichard, Sprecherin der GRÜNE JUGEND Hannover dazu:
„Die Ratspolitik muss endlich dieses Parteigeplänkel sein lassen und zur
Sachpolitik zurückkehren. Hamburg macht es vor und belässt es nicht bei
dem symbolischen Akt, sich zum sicheren Hafen zu erklären. Doch selbst
diese Minimalforderung scheint in Hannover ablehnende Reaktionen
hervorzurufen. Der Antrag der Ampel versucht dagegen die Verantwortung
wieder auf den Bund abzuschieben. Nur der vom Ratsherren Adam Wolf
(Piraten) eingereichte Antrag wird dem Anliegen der Seebrücke gerecht.

Lou Töllner, Sprecherin der GRÜNE JUGEND Hannover ergänzt:
„Am 17.01. findet deshalb um 16:00 Uhr vor dem Neuen Rathaus eine
Kundgebung der Seebrücke Hannover statt, während im internationalen
Ausschuss über den Seebrücke-Antrag und den Ampel-Antrag beraten wird.
Die Kommunen müssen die Verantwortung, die vom Bund und der EU
verweigert wird, übernehmen. Auch die Grüne Jugend Hannover wird sich an
dieser Kundgebung der Seebrücke beteiligen und ruft alle
Hannoveraner*innen dazu auf, sich an diesem Zeichen für Menschlichkeit
zu beteiligen.“

Hintergrund:
Die Seebrücke ist eine bundesweite Bewegung zur Unterstützung der
zivilen Seenotrettung auf dem Mittelmeer und für eine humane Asyl- und
Geflüchtetenpolitik. Auch in Hannover gibt es eine aktive Gruppe, die
von der Stadt Hannover fordert, sich zum sicheren Hafen zu erklären und
damit die Bereitschaft zur Aufnahme aus Seenot Geretteter erklärt.
Momentan befinden sich zwei Anträge zur Beratung im internationalen
Ausschuss und im Rat der Stadt Hannover.