Am Freitag den 15.07.2018 war es endlich wieder so weit: Die Grüne Jugend Hannover machte sich auf den Weg ins Grüne, um sich ein Wochenende lang mit politischen Workshops und Diskussionen auseinanderzusetzen, aber auch um sich innerhalb der Ortsgruppe näher zu vernetzen und kennenzulernen. Am frühen Abend ging es los & wir pilgerten mit der S-Bahn Richtung Haste, um von dort aus den Bus nach Nienstedt zu nehmen. Aufgrund von Verspätungen seitens der Deutschen Bahn & daraufhin dem Verpassen der Anschlussmobilität, kamen wir letztlich mit Hilfe eines Großraumtaxis & dem Elektroauto eines GJHlers am Tagungsort an. Die übliche Ausstattung eines stereotypischen GJlers auf dem Weg zu einem Seminar (Isomatte + Schlafsack) konnten wir zu Hause lassen, da das Landheim, in dem wir das Wochenende verbrachten, uns Betten zur Verfügung stellte.

Und auch sonst waren wir von unserer diesjährigen Unterkunft mehr als positiv überrascht. Grillplatz, Tipi und die Möglichkeit eines Lagerfeuers wurden noch am selben Abend in Anspruch genommen, sodass wir (insgesamt 17 GJH-ler*innen) nach einem reichhaltigen veganen Grillen teilweise bis zum Sonnenauf-gang des folgenden Tages am Lagerfeuer saßen. Am Samstag -müde, aber nicht weniger motiviert- widmeten wir uns inhaltlichen Schwerpunkten wie einem Workshop über Geoengineering von Marius oder Belas Demoworkshop, aber auch Gesellschaftsspielen wie Werwolf, Halt mal kurz & Co, einem gemeinsamen Kochen oder der Erkundung der Nienstedter Landschaft. Ein weiteres bisher un-genanntes Highlight war der hauseigene Teich + Floß, wobei letzteres mit Hilfe von Ästen und ausreichender Armmuskulatur (oder Teamarbeit) zur Teichüber-querung genutzt werden konnte.

Leider, wie das immer so ist, neigte sich dann auch unser Seminarwochenende am Sonntag dem Ende zu & nach einem gemeinsa-men Frühstück + einer Feedbackrunde (mit glücklichen GJHler*innen) machten wir uns wieder auf den Weg zurück in die Zivilisation. Rückblickend lässt sich auf jeden Fall eine positive Bilanz ziehen: das Wetter spielte mit, die Heizungen hätten funktioniert (die Erfahrung lehrt: das ist keine Selbstverständlichkeit), die Workshops waren informativ und die Gruppendynamik wurde gestärkt. Dafür sprechen auch die steigenden Teilnehmer*innenzahlen (vor 2 Jahren wurde das GJH Seminar noch von 4 Teilnehmern -alle männlich- getragen). An dieser Stelle auch noch einmal einen großen Dank an das Orgateam, dessen Mitglieder die Durchführung und den gelungenen Ablauf des Seminars überhaupt erstmöglich gemacht haben. Wir freuen uns aufs nächste Mal – gerne wieder in Nienstedt!