Anlässlich des Rechtsrockkonzertes der Band Frei.Wild am 26.04.2018 in der TUI Arena hat ein Bündnis aus SDS, Antifa Infamous und Grüner Jugend Hannover einen offenen Brief an die Betreibergesellschaft der TUI Arena verfasst.

Dazu Mariel Reichard, Sprecherin der Grünen Jugend Hannover (GJH): „Die immer wiederkehrenden Konzerte von Bands wie Frei.Wild oder Xavier Naidoo in unterschiedlichsten Veranstaltungsorten in Hannover sind unerträglich. Es kann nicht sein, dass das Capitol, Hannover Concerts oder die TUI Arena völlig unkritisch Gewinn aus Menschenfeindlichkeit und Nationalismus schlagen wollen. Den Unternehmensleitungen fehlt es scheinbar völlig an Rückgrat.“

Sean Paul, Sprecher der GJH ergänzt: „Zusammen mit Antifa Infamous und dem SDS haben wir deshalb jetzt, circa zwei Wochen nach dem Frei.Wild Konzert und unserer Demonstration, einen offenen Brief an die Verantwortlichen der TUI Arena verfasst. In dem Schreiben fordern wir sie auf in Zukunft entsprechende Anfragen nicht mehr anzunehmen. Auch andere Konzerträume wie das Capitol in Linden müssen sich fragen, ob sie in Zukunft völkischen Nationalismus von Frei.Wild oder etwa Antisemitismus von Xavier Naidoo Raum geben wollen. Wir werden das auf jeden Fall nicht kommentarlos hinnehmen und unseren Protest äußern.“

Zum Hintergrund:

Gemeinsam mit anderen Gruppen hat die Grüne Jugend Hannover immer wieder Kundgebungen und Aktionen gegen Konzerte der Band Frei.Wild oder gegen Auftritte anderer Künstler*innen organisiert. Zuletzt gegen das Konzert von Frei.Wild am 26.04.18. Dazu hat die HAZ folgenden Artikel geschrieben:

http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/Proteste-vor-FreiWild-Konzert-auf-dem-Expo-Gelaende

Vergangene Auftritte von Frei.Wild in Hannover:

  • 26.04.2018 – TUI-Arena
  • 28.12.2016 TUI-Arena
  • 25.04.2015 Swiss Life Hall
  • 29.11.2013 Capitol
  • 27.12.2012 AWD Hall (heute: Swiss Life Hall)

Hier geht´s zum offenen Brief: https://gj-hannover.de/2018/05/10/offener-brief-hannovers-konzerthallen-duerfen-keine-buehne-fuer-rassismus-nationalismus-und-antisemitismus-sein/